Berichte

 

Mehr Sicherheit auf dem Schulweg

Am 7.11.2019 und 8.11.2019 kontrollierten die Kinder und Eltern der Humboldtschule zusammen mit Vertretern der Offenbacher Polizei und der Schulleiterin Hafize Sucu  die Verkehrssituation vor dem Schultor in der Humboldtstraße. Haltende Elterntaxis gefährden hier immer wieder die Kinder, die zu Fuß zur Schule kommen. Es wurden „Strafzettel“ und „Belohnungen“ verteilt und darauf hingewiesen, dass das Laufen sowohl für die Menschen als auch für die Umwelt besser ist.

          

 

Lichter- und Budenfest 2019

Auch in diesem Jahr gab es wieder viele tolle Attraktionen bei unserem Lichter- und Budenfest. Hunderte begeisterte Besucher versammelten sich um die vielfältigen Angebote der einzelnen Klassen. Internationale Spezialitäten, Kuchen, Muffins und Gebäck oder Stockbrot, Grillwürstchen, Popcorn, Waffeln und Crepes sorgten für viele leuchtende Augen bei großen und kleinen Besuchern.

                        

Die vielen Bastelideen  und ihre Ausführungen spiegelten die Kreativität der Humboldtschüler sehr gut wieder.

                                           

Mit der Hilfe der Eltern und des Fördervereins der Humboldtschule war das Fest ein voller Erfolg für alle Beteiligten.

                       

Wir freuen uns schon alle auf das nächste attraktive Lichter- und Budenfest!

 

Kindermeilenkampagne – kleine Klimaschützer unterwegs

Gemäß des afrikanischen Sprichwortes „Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern“, beteiligten sich die Kinder der Humboldtschule auch in diesem Jahr wieder an der regelmäßig stattfindenden Klimaschutzaktion „Kindermeilenkampagne – kleine Klimaschützer unterwegs“.

Das besondere in diesem Jahr war die zeitliche Überschneidung mit der Fridays for Future-Aktion zum globalen Klimastreik am 20.9.2019.

Zum gesunden Schulkonzept gehört es an der Humboldtschule ohnehin, zu Fuß zu kommen, so beteiligten sich wieder entsprechend viele Kinder an der Aktion. Verdeutlicht wurde das gemeinsame Projekt durch die Fußspuren, die die Kinder der Humboldtschule in Sachen Klimaschutz hinterlassen möchten.  Diese symbolischen Fußabdrücke enthielten die Unterschriften der Kinder , annähernd 400 Stück. Sie wurden am 20.9. im Eingangsbereich der Schule aufgehängt. Vorbeikommenden Elterntaxis und Passanten wurden dazu aufgefordert, sich ebenfalls über das Klima Gedanken zu machen und zu Fuß zu gehen.

                     

 

Erweiterungsbau der Humboldtschule soll 2022 fertiggestellt sein

Eine Sanierung der Humboldtschule wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach verschoben. Nun soll es bald losgehen. 

Auch Pläne für einen kompletten Neubau der Humboldtschule verschwanden aufgrund klammer Kassen schnell wieder in den Schubladen der städtischen Verwaltung. Doch mit der feierlichen Übergabe eines Zuwendungsbescheides über 2,785 Millionen Euro am Donnerstag kommt allmählich Bewegung in die Sache. Denn damit ist nun auch die Finanzierung eines Erweiterungsbaus für die vier- bis fünfzügige Grundschule gesichert, der spätestens im Sommer 2022 fertiggestellt sein soll. Das neue zweigeschossige Gebäude wird voraussichtlich als Holzbau errichtet und im Erdgeschoss neben einer Cafeteria auch eine Küche und Sanitäranlagen, im Obergeschoss zudem drei Betreuungs- und Funktionsräumen Platz bieten.

Patrick Burghardt (CDU), Staatssekretär des Hessischen Ministeriums für Digitale Strategie und Entwicklung, betonte bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides an Schulleiterin Hafize Sucu und Bau- und Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß (FDP), dass es sich dabei um eine „gezielte Förderung von Schulen handelt, die darauf angewiesen sind“. Die Fördermittel stammen mit 2,1 Millionen Euro zum Großteil aus Bundesmitteln, im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogramms II (KIP II) kofinanziert das Land Hessen den Erweiterungsbau zudem mit knapp 700 000 Euro. Die Hessische Landesregierung greife mit dem Programm den Schulträgern finanziell unter die Arme, damit diese moderne Schulgebäude bauen, bestehende sanieren oder in die Ausstattung investieren könnten, so Burghardt.

Bau- und Schuldezernent Weiß freut sich über die finanzielle Förderung und erinnert daran, dass die Stadt Offenbach bereits seit vielen Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag in die Sanierung und Erweiterung der Offenbacher Schulen investiert habe. Da die Stadt jedoch beständig wachse, müsste nach etwa der Hälfte der bisher sanierten Schulen zunächst eine Pause eingelegt werden. Diese sei notwendig, um entsprechend des steigenden Bedarfs erst einmal neue Schulen bauen zu können. Dennoch zeigt er sich zuversichtlich, dass der Erweiterungsbau nicht die letzte Modernisierungsmaßnahme an der Schule gewesen sein wird. „Vieles an der Humboldtschule ist zeitgemäß, aber die Gebäude sicherlich nicht“, so Weiß abschließend.

Schulleiterin Sucu ist 2008 an die Grundschule gekommen und erinnert daran, dass bereits seit ihrem ersten Tag über eine mögliche Sanierung der Gebäude gesprochen worden sei. Dementsprechend froh ist auch sie, dass sich nun endlich etwas bewegt. Sie berichtet, dass die Schule mit Ganztagsbetreuung für etwa die Hälfte der Schülerinnen und Schüler eine der wenigen Offenbacher Grundschulen ohne eigene Cafeteria ist. Dies habe zur Folge, dass die 394 Schülerinnen und Schüler bislang in drei Schichten verteilt zu Mittag essen mussten. Mit dem Neubau, der die Stadt knapp vier Millionen Euro kostet, sollen diese Zustände jedoch der Vergangenheit angehören. Schließlich bekommt die Schule nicht nur ihre eigene Cafeteria, sondern durch den Erweiterungsbau werden auch im Hauptgebäude zukünftig Räume frei, die sich fortan besser für den Schulbetrieb nutzen lassen, zeigt sich Sucu zuversichtlich.

Für den Erweiterungsbau werden auf dem Schulhof drei Pavillons aus dem Jahr 1964 ersetzt, welche als nicht mehr sanierungsfähig gelten. Laut Markus Herdt von der Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft (OPG) soll der Abriss der Pavillons in den Sommerferien 2021 erfolgen. Nach etwa einjähriger Bauzeit könnte das neue Schulgebäude dann zum Beginn des Schuljahres 2022/2023 in Betrieb genommen werden. Die relativ kurze Bauzeit erklärt er mit der Modulbauweise des Gebäudes. Da viele Bauteile vorgefertigt sind, es daher auch keine Trockenzeiten gibt, „geht das alles ein bisschen schneller“, so der Projektleiter.

Offenbach Post vom 18.10.2019