Presse

Drittklässler der Humboldtschule in Offenbach erkunden die Welt der Tenside

Was sind Tenside, wo finden wir Tenside und was bewirken Tenside – ein Thema aus dem Bereich der Naturwissenschaft, das Eva-Maria Scholz, Klassenlehrerin der Klasse 3d den Kindern nahebringen will.

Durch eigenständiges Experimentieren und genaues Beobachten können Kinder Erklärungen zu den Wirkungen der Tenside finden.

Die Schulleitung und die Elternschaft waren von der Projektidee sofort begeistert und die Kinder erwarteten voller Spannung zwei Labortage im Klassenzimmer. Ausgerüstet mit Schutzbrillen, Reagenzgläsern, Glasbechern und Pipetten, die von der SEPAWA e.V. gestiftet wurden, durften 25 Kinder, angeleitet von der Diplom-Chemikerin Dr. Franziska Scholz am 11. Und 12. Juni 2018 selbstständig Versuche durchführen und Phänomene erforschen. Was ist eine Oberflächenspannung, was sind Moleküle und Micellen, was bewirken sie und was passiert beim Waschen und Reinigen – viele Rätsel, die es zu lösen gilt.

Mit sehr viel Geschick, Mühe und Geduld wurde eine Büroklammer auf der Wasseroberfläche zum Schwimmen gebracht. Nur ein winziger Tropfen eines Spülmittels brachte die Büroklammer zum Sinken. Die Freude und Faszination war geweckt – was ist passiert?

Den Kindern wurde mit Hilfe von Schaubildern die Anziehungskraft zwischen Wasserteilchen und die Wirkung von Tensidmolekülen veranschaulicht.

Mit dem erworbenen Wissen konnten die Schüler mit weiteren Experimenten eigene Erklärungen für ihre Beobachtungen finden.

Kleine Papierschiffchen konnten durch die Kraft von Seifenteilchen bewegt werden.

Mit Erstaunen wurde ein Wasserberg beobachtet, der bei vorsichtiger Zugabe von Münzen in ein volles Wasserglas gebildet wird. Ein kleiner Tropfen Spülmittel zerstört den Wasserberg. Weitere Versuche rund um Oberflächenspannung und die Kraft von Seifenteilchen wurden durchgeführt.

Der zweite Projekttag stand unter dem Thema Waschen und Reinigen.

Öl schwimmt auf Wasser wurde festgestellt und mischt sich nicht. Gibt man Tensid dazu, vermischt sich Öl mit Wasser. Die erworbenen Erkenntnisse wurden genutzt um zu verstehen was beim Waschen und Reinigen passiert und welche Funktion Tenside haben.

Auf eine trockene, mit Blumenerde beschmutzte Strumpfhose wurde mit Pipetten Wasser gegeben und die Bildung von Wassertropfen auf dem Gewebe beobachtet. Wiederholt man den Versuch mit einer Seifenlösung zeigt sich, dass das Wasser nun in den Stoff einsinkt und nun an die Schmutzteilchen herankommen kann.

Ein absolutes Highlight war die Herstellung einer Seifenblasenlösung aus Wasser, Spülmittel und Zucker. Riesengroße Seifenblasen wurden auf dem Schulhof in die Luft gepustet und gaben den fröhlichen Abschluss des Experimentierprojektes mit Tensiden.

Die Kinder hatten nun ihre eigene kleine Laborausrüstung und führten mit Begeisterung eigene Versuche zu Hause fort. Sie sehen nun Seifen, Spülmittel, Duschbäder und Shampoos mit anderen Augen.

Das Projekt wurde von der IPPM GmbH, Alzenau (www.ippm.eu) angeregt und von der SEPAWA e.V. (www.sepawa.com) materiell und finanziell unterstützt.

Schulfest am 04.06.2016

Schulfestop

SPIEL, Spaß und Unterhaltung waren garantiert, als die Humboldtschule ihr 60-jähriges Bestehen feierte -ein Augenschmaus waren unter anderem diese jungen Rock’n’Roller.

Quelle: Offenbach Post vom 08.06.2016

Humboldtschule Trikots spendiert

IMG_6881 Bestens ausgerüstet fürs Tore schießen sind die Schüler der Humboldtschule, seit sie mit von unserer Zeitungsgrupper gesponserten Trikots auflaufen. Schulleiterin Hafize Sucu und Sportlehrer Gregorios Giotitsas sind dankbar dafür, ihre Schule bei Wettbewerben als Einheit repräsentieren zu können.

Quelle: Offenbach-Post vom 26.04.2016

Schulen für Gesundheitserziehung ausgezeichnet

Gesundheit

Die Humboldt- und Leibnizschule wurden als zwei von insgesamt sieben Schulen vom Hessischen Kultusministerium für ihre Gesundheitsförderung ausgezeichnet. Schule und Gesundheit (S&G) ist ein eigenes Arbeitsfeld des Ministeriums. Bei der Feierstunde in der Leibnizschule überreichte Peter Bieniußa, Leiter des Staatlichen Schulamts, die Zertifikate. Um diese zu erreichen, müssen die Schulen ihre umgesetzten Projekte und Aktivitäten aussagekräftig dokumentieren und eine Selbstbewertung abgeben. Anschließend prüft und bewertet das Staatliche Schulamt die Unterlagen. Das Ministerium will damit die Gesund-heitserziehung als Bildungsaufgabe an Schulen fördern und diese zu einem gesünderen Lebens-, Lern- und Arbeitsraum entwickeln. Schüler sollen schließlich dazu fähig sein, mit Gesundheitsgefahren selbstbestimmt umzugehen. Die Zertifikate nahmen für die Schulen Mirella Drmic, Angelika Kienast, Hafize Sucu und Christoph Dombrowski, Gunnar Coppik, Michael Meyer und Klaus Walther entgegen; diese überreichten Peter Bieniußa (hinten links) sowie Lucia Scheuermann, Sebastian Klaar und Christian Petrak von der zuständigen Ministeriumsabteilung S & G.

Quelle: Offenbach-Post vom 05.12.2015

Humboldtschüler basteln vielseitige Roboter

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Alfred Optimus, RQ-DQ und Mister Eddo sind nur einige der klangvollen Namen, die in der Turnhalle der Humboldtschule zu lesen waren. Mehrere Wochen hatten die Viertklässler mit Unterstützung der Kunstpädagogen Anita Bruder, Ute Loh und Felix Becker an ihren Expo-naten gearbeitet. Bezugnehmend auf die Schirn-Ausstellung „German Pop“, die sie vorher besuchten, entstanden unter Projektleitung von Max Holicki vielseitige Roboter sowie eine farbige dreidimensionale Holzinstallation.

Quelle: Offenbach-Post vom 10.03.2015

Für Vorsorge ist es nie zu früh: Humboldtschüler bringen beim Projekt „Skipping Hearts“ ihren Kreislauf in Schwung

Seilspringen

Seilspringen? Nein, das haben die Drittklässler Yousef und David vorher noch nie aus-probiert. Gelegenheit dazu bietet das Projekt Skipping Hearts der Deutschen Herzstiftung, das gestern an der Humboldtschule Station machte und Grundschüler zu mehr Bewegung animieren will.
Weder Yousef noch David sind in Sportvereinen aktiv, nur manchmal spielen sie draußen mit anderen Fußball. Nach dem zweistündigen Workshop in der Turnhalle der Humboldtschule sind beide überrascht: „Das ist gar nicht so einfach. Man muss den richtigen Moment zum Hüpfen abwarten.“
Leiterin Aiko Peter kennt das: „Früher sind auf dem Schulhof alle Seil gesprungen – es gab ja nichts anderes“, erinnert sich die 36-Jährige, Heutzutage aber bereite fehlende Körper-koordination immer mehr Kindern Probleme. „Bewegungsabläufe, die früher normal waren, sind verloren gegangen“, weiß sie. „Ich unterhalte mich jeden Tag mit Sportlehrern, und einige sind regelrecht verzweifelt.“
Auch Übergewicht breitet sich mehr und mehr aus. Laut der jüngsten Schuleingangsunter-suchung sind in Offenbach 13 bis 17 Prozent der Schulanfänger zu dick. Weil mangelnde Bewegung und ungesunder Lebensstil langfristig jedoch das Risiko erhöhen, im Alter am Herzen zu erkranken, setzt die Deutsche Herzstiftung mit dem Präventionsprojekt schon beim Nachwuchs an. Sie motiviert zu mehr Bewegung im Alltag.
Seit zwei Jahren ist Aiko Peter dreimal wöchentlich an Schulen unterwegs. Allein in diesem Schuljahr geben sie und ihre Kollegen etwa 1600 solcher Workshops. „Ihr könnt eurem Herzen Gutes tun, indem ihr Sport macht. Ganz egal was: Hauptsache, es ist ein bisschen anstrengend, und das Herz schlägt dabei ein bisschen schneller“, erklärt sie.
Schülerin Luisa treibt in ihrer Freizeit viel Sport. Sie tanzt, schwimmt und nimmt Ballett-stunden. Über das Seil springt sie höchstens mal im Garten. Trotzdem haben sie und ihre Klassenkameraden an diesem Vormittag einige Tricks gelernt: Kreuz- und Rückwärtssprünge, allein oder zu zweit. Klassenlehrerin Katja Hofmann unterstützt das Projekt: „Viele Kinder haben heute einfach nicht mehr die Möglichkeit, rauszugeben und etwa balancieren zu üben.“ Da sei es gut, dass die Schule entsprechende Angebote mache, zumal das Projekt die Philosophie der Humboldtschule ergänze. Auch Peter bestätigt: „Die Kinder selbst können eigentlich nichts dafür. Auf Bäume klettern ist heute einfach nicht mehr so…“
Doch warum Seilspringen? „Rope Skipping, wie es inzwischen heißt, ist eine eigenständige Sportart, in der auch Wettkämpfe stattfinden“, erklärt Fitnesstrainerin Peter. Weil es beispielsweise im Fußball- und Boxtraining genutzt werde, könne man auch Jungs animieren. Zudem sind Seile mobile Sportgeräte, die überall zum Einsatz kommen können.
„Weil unsere Seile besonders gut drehen, führt das bei den Schülern zudem schnell zu Fortschritten“, weiß Peter. Wer Feuer gefangen hat, kann ein Seil kaufen. Damit der Puls auch künftig regelmäßig in Schwung kommt.

Quelle: Offenbach-Post vom 25.06 2014

Lichter und Budenfest 2014

Budenfest Gut besucht war wieder das Lichter- und Budenfest der Humboldtschule. Kinder, Eltern und Lehrkräfte hatten sich ins Zeug gelegt, um eine stimmungsvolle Atmosphäre auf dem Schulhof zu zaubern. An den Ständen wurden Weihnachtskarten, Engel, Arbeiten aus Salzteig, Futterglocken für Meisen, Kuschelherzen, Traumfänger, Baumschmuck und Lichter angeboten. Stockbrot, Crepes, Löffelkuchen, Bratwürste und türkische Linsensuppe ließen keinen hungrig heimgehen.

Quelle: Offenbach-Post vom 01.12.2014

 

Die Total verrückte Sportstunde

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Bewegung wird an der Humboldtschule großgeschrieben. Bei der „total verrückten Sportstunde“ mit Spaßmacher „Wolfi“ Wolfgang Richter lernten die Kinder Michael Jacksons Moonwalk, Hula-Hoop, Hip-Hop-Limbo, Kung-Fu-Tiger-Karate, Dance-Frisbee und vieles mehr. Anschließend gab es einen Sponsorenlauf, bei dem 95 Schüler etwa 2.000 € fürs „Grüne Klassenzimmer“ im Außenbereich erliefen. Mit oder ohne Muskelkater – zur Krönung forderten die Bundesjugendspiele den sportlichen Nachwuchs.

Quelle: Offenbach-Post vom 18.10.2014

 

Humboldt auf der Spur

Maske

Die ganze Humboldtschule weiß: So ist der Humboldt nur, so ist der Humboldt nur, wir sind dem Humboldt auf der Spur“, hallt es nach der Melodie von „Wer hat die Kokosnuss geklaut?“ aus der Turnhalle der Grundschule. Kurz vor Ferienbeginne präsentierten die Schüler ihren Eltern, Geschwistern und Freunden die Ergebnisse der Projektwoche unter dem Motto „Auf Humboldts Spuren“.
Sogar einen Tanz im Stil der amerikanischen Eingeborenen haben die Kinder dazu einstudiert. „Als Alexander von Humboldt Amerika besucht hat, wurde er mit einem Tanz willkommen geheißen und war so erfreut darüber, dass er einfach mitgetanzt hat. So wollen wir unsere Besucher auch begrüßen“, weiß die neunjährige Anna. In der Schule sagten die Lehrer über ihn, dass er wenig könne und nicht lernen wolle. Trotzdem wurde Humboldt immer stark gefördert. Schon in jungen Jahren zeigte er großes Interesse an der Natur und mochte besonders Insekten, Steine und Pflanzen. Als Namensgeber der Grundschule in Offenbach bot er sich als Thema für eine ganze Unterrichtseinheit an. „Unsere Projektwoche findet nur alle vier Jahre statt. Es war langsam mal an der Zeit den Kindern beizubringen, wer Alexander von Humboldt ist, wenn sie schon eine Schule besuchen, die nach ihm benannt ist“, erklärt Marleen Peschke aus dem Planungsteam.

Eine Woche lang haben Schüler in Kleingruppen, in die sie sich selbst einwählen konnten, das Leben des Wissenschaftlers erforscht. Die Gruppen fuhren dazu in den Frankfurter Zoo, den Palmengarten und das Senckenbergmuseum, um sich über Humboldts Tier- und Pflanzen-welt zu informieren und als Naturforscher tätig zu sein.
Wen wundert es da, dass vor allem der Humboldtpinguin im Mittelpunkt stand? Dieser wurde von Kindern aus Gips nachgebaut und bemalt, um anschließend die Schule zu dekorieren. „Ursprünglich wollten wir eine Wand auf dem Pausenhof gestalten, die sich komplett um die schönen Tiere dreht. Leider war dazu bis jetzt das Wetter zu schlecht“, klagt Peschke.
Um die Eigeninitiative der Kinder zu fördern – und weil Alexander von Humboldt auch auf den Gebieten Physik und Chemie aktiv war -, führte eine der Projektgruppen naturwissen-schaftliche Experimente durch. Was passiert zum Beispiel, wenn ich ein Wasserglas ganz langsam in eine mit Wasser gefüllte Schüssel tauchte? Oder: Wie kann ich mein Lieblingsobst davor schützen, braun und unappetitlich zu werden? Das ist gar nicht schwierig. Wenn du zum Beispiel gern Äpfel isst, kannst du kleine Scheiben einfach in Zitronensaft tauchen und damit die Vitamine schützen“, wissen die Kinder.
Intensiver mit Humboldts Aufenthalt in Amerika beschäftigten sich Schüler aus der ersten und zweiten Klasse. Unter Leitung von Angelika Kienast fertigten sie bunte Traumfänger, Regenrohre und Lichtertüten an. Auf dem Tagesprogramm stand für sie auch das Ausprobieren von typischen Spielen der Eingeborenen.

Das Geld für Ausflüge, Baumaterialien und Verpflegung wurde der Humboldtschule vom Förderverein, der Fraport und dem Offenbacher Ringcenter zur Verfügung gestellt. Schon jetzt freut sich die Schulgemeinde auf 2017: Erst dann findet die nächste Projektwoche statt.

Quelle: Offenbach-Post vom 23.03.2013